Militärische Ausbildung

Gefechtsdienst – Bewegung in der Gruppe

22.07.2017, von Erik Kunkel / Jürgen Zahn, Obernburg

An diesem Wochenende (21.07.-23.07.2017) stand auf dem Ausbildungsplan recht allgemein „Gefechtsdienst – Bewegung in der Gruppe“. Manche haben sich sicher gefragt, was sich alles dahinter verbergen mag.

Also, Blick in die Ausschreibung: Schützenreihe, Schützenrudel, Spähtrupp, Alarmposten, Gruppe in der Verteidigung und im Angriff. Da sind sie ja alle Beisammen, die Begriffe, die Generationen von Wehrpflichtigen in den Biwaks verinnerlicht haben. So haben sich auch 3 Kameraden aus unserer RK zum Auffrischen eben dieser Inhalte gemeldet. OG Jürgen Zahn, SU Stefan Weiß und HFw Thomas Hofmann machten sich am Freitag auf den Weg nach Schweinheim, wo die Übung stattfinden sollte.

Nach dem Eintreffen in Schweinheim standen zuerst die Materialausgabe und das Einrichten für die Nacht an. Gefolgt vom Gruppenbefehl und einer Einweisung in die Übung. Die Ausbildung sah schon am ersten Tag ein straffes Programm bis spät in die Nacht vor. Am Samstag stand dann ein ganzer Tag im Zeichen der militärischen Ausbildung. Als kleines Bonbon stand dann auf dem Ausbildungsplan auch die Köngisdisziplin infanteristischer Ausbildung: der Häuserkampf. Hat doch in der Vergangenheit das Ausbildungskonzept oft dem Wald- und Stellungskampf gegolten, so gewinnt in den heutigen Ausbildungskonzepten der moderne Häuserkampf mehr und mehr an Bedeutung. Alles in allem waren sich die Teilnehmer einig, dass die Ausbildung als sehr gelungen bezeichnet werden kann. Schon während der Ausbildung konnte man neue Freundschaften schließen. Um die Bande noch weiter zu vertiefen, war dann am Samstagabend auch noch ein Kameradschaftsabend geplant.

Am Sonntag wurde dann nach dem Frühstück noch eine Abschlussbesprechung gehalten. So wie man heute Neudeutsch gerne „Lessons learned“ dazu sagt, stand auch bei den Teilnehmern die klassische Manöverkritik im Vordergrund. Für einige war die Ausbildung sicher eine gute Wiederholung und Auffrischung für die anderen aber durchaus eine neue Erfahrung. Einen besonderen Dank kann man dabei sicher auch der RK Schweinheim aussprechen, die zum wiederholten Male als Gastgeber bei Ausbildungen aufgetreten ist und auch dieses Wochenende mit Bravour gemeistert hat, so dass sich alle Teilnehmer voll auf die Ausbildung konzentrieren konnten.

Wichtig ist es nun, die Ausbildung nochmals Revue passieren zu lassen und am Ball zu bleiben, um die Inhalte noch weiter zu vertiefen. Die meisten werden sicher wiederkommen, wenn die Kreisgruppe wieder zur Gefechtsausbildung einlädt. Aber hört man die Teilnehmer dieses Ausbildungswochenendes darüber sprechen, so ist doch zu erwarten, dass sie einige weitere Kameraden zur Teilnahme bei der nächsten Ausbildung motivieren.