RK Obernburg unterstützt als Gastgeber den 8. Marsch der Verbundenheit

09.09.2017, von Erik Kunkel, Aschaffenburg-Nilkheim

An diesem Samstag startete der 8. Marsch der Verbundenheit in der Kapelle des Schloss Johannisburg in Aschaffenburg. Mit dem Marsch der Verbundenheit möchte man sich solidarisch mit den Soldaten und Soldatinnen im Auslandseinsatz zeigen, die viel zu oft in der Gesellschaft nicht wahrgenommen werden.

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Foto: Stefan Weis

Diese Kameraden und Kameradinnen vertreten die Bundesrepublik Deutschland in der internationalen Staatengemeinschaft und stehen für Frieden auf der ganzen Welt ein. Sie verteidigen auch unsere Freiheit in den Krisengebieten der Welt. Aus diesem Anlass heraus hat Winfried Bausback, Staatsminister und MdL gerne die Schirmherrschaft in diesem Jahr übernommen. Über verschiedene Stationen hinweg soll über einen Zeitraum von einer Woche in einem regionalen aber doch relativ großen geographischen Kreis ein Zeichen gesetzt werden. So treffen sich Reservisten und Reservistinnen unserer Kreisgruppe auf insgesamt 8 Etappen zum Marschieren.

Die erste Etappe führte die Marschgruppe von Aschaffenburg nach Niedernberg. Auf halben Weg findet sich der Bunker 224. Dieser Bunker wurde vor einigen Jahren von unserem Mitglied OG d. R. Jürgen Zahn erworben und in viel Arbeit wieder in den Stand zurückversetzt, wie er einstmals im Rahmen der Wetterau-Main-Tauber-Linie errichtet wurde. Das Besondere an Bunker 224 ist, dass er im Gegensatz zu den meisten anderen Bunkern nicht nach Kriegsende gesprengt wurde. OG d. R. Zahn hat sich natürlich gerne bereit erklärt, „seinen“ Bunker für den Marsch der Verbundenheit zur Verfügung zu stellen. Dort wurde dann die Mittagspause geplant. Hier war es unsere RK Obernburg, unter der Leitung unseres RK Vorsitzenden HFw d. R. Rafael Ayora-Berninger, die die „Station Bunker“ für die Marschierer betreute. So durften die Marschierer sich an der Station über einen eigens kreierten „Fränkischen Burger“ freuen und sich stärken. Auch das geschichtliche kam an der Station nicht zu kurz. OG d. R. Zahn hatte eigens Führungen durch den Bunker geplant und vorab auch eine Informationstafel aufstellen lassen.